Konzept

Ich arbeite wie die meisten Hobbybrauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz vom Ablauf her im Prinzip wie eine kleine Brauerei:

  1. Schroten: Malz wird mit einer Schrotmühle zerkleinert, um die spätere Lösung der darin enthaltenen Stoffe im Brauwasser zu erleichtern. Teilweise kaufe ich bereits geschrotetes Malz.
  2. Maischen: Das geschrotete Malz wird mit heißem Wasser vermischt und auf verschiedene Termparaturen gebracht, vor allem um Stärke in vergärbaren Zucker umzuwandeln. Das flüssige Ergebnis nennt man „Sud“.
  3. Läutern: Der Sud wird in einem Filtrationsprozess vom Malz getrennt.
  4. Kochen: Der Sud wird mit verschiedenen Hopfensorten gekocht, sodass die Bitterkeit und das Armona im Sud entstehen.
  5. Kühlen: Der heiße Sud muss auf ca. 25 Grad heruntergekühlt werden, bevor man die Hefe hinzugeben kann.
  6. Gären: Die Hefe wird hinzugegeben und der Gärungsprozess startet. Dabei wird Zucker in Alkohol umgewandelt und es werden je nach Hefe verschiedene Aromen gebildet.
  7. Lagern: In Flaschen oder Fässern gärt das Bier noch ca. 2-3 Wochen nach. Es bekommt dadurch den CO2-Gehalt, die Reife und den endgültigen Geschmack.
  8. Kühlen: Die Flaschen und Fässer kommen in den Kühlschrank. Dabei setzen sich Schwebteilchen ab und das Bier wird klarer. Außerdem wird CO2 im Bier gebunden, sodass es schön spritzig und schaumig wird.
  9. Trinken: Das Bier wird eine Weile vor dem Trinken aus dem Kühlschrank genommen, damit es sich leicht erwärmt. Dies setzt nochmals Duft- und Geschmacksaromen frei.